Willkommen auf den Seiten der Angelfreunde Swisttal e.V.
Schon auf Schriftstücken aus der Zeit der Napoleonischen Besatzung urkundlich erwähnt, bieten die Heimerzheimer Mühlenteiche - am Swisthang nahe Burg Kriegshoven gelegen - ideale Angelbedingungen. Die vier Teiche mit einer Gesamtfläche von etwa einem halben Hektar werden durch Quellwasser aus einer oberflächennahen Grundwasserader gespeist. Als die Angelfreunde Swisttal-Buschhoven vor nun mehr als 35 Jahren das Gelände in Pacht nahmen, schufen sie mit viel Schweiß und Mühen ein Angelparadies am Rande von Heimerzheim.
Reger Zuspruch bei der Eröffnung der Angelsaison
27 Angelfreunde trafen sich zum gemeinschaftlichen Fischen
Zum traditionellen Anfischen trafen sich diesmal außergewöhnlich viele Swisttaler Angelfreunde am Sonntag, dem 22.April 2012 um 7.30 Uhr an ihrem Vereinsgewässer – den Heimerzheimer Mühlenteichen - um die diesjährige Angelsaison zu eröffnen. Trotz des nicht sehr angelfreudigen Wetters ließen sich die Hobbyfischer nicht davon abhalten, zum Gemeinschaftsangeln zu erscheinen um die Fische zum Anbeißen zu animieren. Die meisten Mitglieder waren denn auch mit ihren Fangergebnissen zufrieden. Erfolgreichster Teilnehmer war Günter Liebscher bei den Erwachsenen und bei den Jugendlichen setzte sich Manuel Düx mit dem höchsten Fanggewicht durch. Vorsitzender Kolja Kreder und Jugendwartin Inge Pamin gratulierten den Siegern und überreichten die Trophäen. Angesichts des schlechten Wetters löste sich die Fischergemeinschaft schon bald nach dem Ende der Veranstaltung um 12.15 Uhr auf, wohl auch in Ermangelung der immer noch nicht wiedererstellten neuen Fischerhütte. Die Swisttaler Angelfreunde warten sehnlichst auf die Baugenehmigung, damit der Wiederaufbau endlich starten kann.
L. Kreder
Pressewart
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Gruppenbild vom Anangeln 2012 | | Jugendwartin Inge Pamin überreicht Manuel Düx den Siegerpokal |

Fischer machen Schule
Swisttaler Angelfreunde beteiligen sich an der Projektwoche der Swistbachschule
In der Zeit vom 17.04.2012 bis zum 21.04.2012 veranstaltete die Swistbachschule in Heimerzheim eine Projektwoche unter dem Motte „Stöbern, Forschen Schmökern“. Auch Vereine waren aufgerufen, sich, mit entsprechenden Projekten zu beteiligen. Der Vorsitzende der Angelfreunde Swisttal e. V., Kolja Kreder, griff diese Einladung gerne auf und regte mit Jugendwartin Inge Pamin für Kinder der 3. und 4. Grundschulklassen das Projekt „Der Bach vor unserer Schule“ an.
Dabei führten Inge Pamin und Kolja Kreder die sieben jungen Projektteilnehmer in die Grundzüge der Gewässeruntersuchung ein. In den ersten Tagen erforschten die Kinder sowohl die Struktur -und biologische Güte der Swist und kamen dabei zu erstaunlich genauen Ergebnissen. Zunächst wurde ein typischer Abschnitt des Baches zwischen Burg Heimerzheim und der Swistbachschule abgeschritten und die Beschaffenheit des Bachbetts und des Ufers genau festgehalten. Besonders augenfällig war die Begradigung des Baches. Hier verglichen die Kinder den früheren mit dem heutigen Bachverlauf der Swist zwischen Vershoven und Dünstekoven. Wies dieser Bachabschnitt um 1800 noch circa 50 Schlingen und Wendungen auf, nimmt der Bach heute einen weitestgehend geraden Verlauf. Zur Verwunderung Vieler enthält die Swist dennoch eine Vielzahl von Kleinstlebewesen. Eifrig zogen die Kinder am zweiten Projekttag - mit Gummistiefeln und mit Haushaltssieben ausgestattet - durch den Bach und sammelten fleißig Insektenlarven und andere kleine Bachbewohner ein. Sogar eine Schmerle - ein wohl nur Anglern bekannter Fisch - ging versehentlich ins Sieb. Anschließend wurden die Arten der eingesammelten Tiere von den Grundschülern mit Becherlupen und Bestimmungskarten identifiziert. Von besonderen, bachtypischen Exemplaren wurden Mikroskop- Aufnahmen gefertigt. Danach fanden alle untersuchten Bachbewohner wieder ihren Weg in die Swist.
Am dritten Tag stand der Besuch des Vereinsgewässers der Angelfreunde Swisttal auf dem Stundenplan. Die Quellen der Vereinsteiche speisen den Kriegshovener Bach, der bei Burg Kriegshoven in die Swist mündet. Hier erfuhren die Kinder etwas über die Teichbewirtschaftung und die Geschichte des Gewässers. Bereits im Jahre 1486 werden die Kornmühle bei Burg Kriegshoven und damit auch die Mühlenteiche erstmals urkundlich erwähnt. An den Teichen der Angelfreunde lernten die jungen Naturforscher, wie man mit einer Angelrute die Tiefe eines Gewässers ausloten kann. Ein ausgedehnter Spaziergang über Burg Krieghoven am Swistbach entlang führte die Projektteilnehmer zurück zur Grundschule.
Am letzten Tag konnten die Kinder ihre zahlreichen gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse in Plakaten zum Ausdruck bringen, die am Samstag, dem 21. April, den Besuchern präsentiert wurden. Viele Eltern waren von den Forscherqualitäten Ihres Nachwuchses begeistert.
Die Angelfreunde Swisttal verstehen Ihr Engagement bei diesem Projekt als Teil Ihrer Jugendarbeit¸ denn Kenntnisse der wichtigsten biologischen Kreisläufe der Natur sind Voraussetzung für den verantwortungsvollen Umgang mit jeder Kreatur. Auch in Zukunft werden die Angelfreunde ihre Mitarbeit bei Schulprojekten anbieten.
L. Kreder
Pressewart Heimerzheim, 25.04.2012
Jungangler der Angelfreunde Swisttal bei der Siegerehrung in Schwalmtal
Der Rheinische Fischereiverband hatte eine Abordnung der Jugendabteilung der Angelfreunde Swisttal für den 25.03.2012 zur Siegerehrung nach Schwalmtal eingeladen. Die Swisttaler Anglerjugend hatte beim Jugend-Naturschutz-Wettbewerb, der im letzten Jahr vom Rheinischen Fischereiverband ausgeschrieben worden war, den dritten Platz errungen Im Rahmen der Siegerehrung sollten die Jugendlichen ihr Projekt – ein Biotop für einheimische Lurche - mit eigenen Worten präsentieren. „Unsere Jungs haben sich super-wacker geschlagen“ so Jugendwartin Inge Pamin, Und „wir sind alle stolz wie ´Oskar´, denn Alexander Arth und René Meerkamp haben unser Projekt mit eigenen Worten selbstsicher präsentiert, während die Erst -und Zweitplatzierten ihre Präsentation durch den jeweiligen Jugendwart und mit Hilfe des ´Power –Point´- Programms erledigten. 200 € für die Jugendkasse, eine Fliegenrute mit Rolle und Schnur und ein Fachbuch über die “Fische des Rheins“ waren die Belohnung für das Naturschutz-Engagement der Jungangler. Darüber hinaus erhielten die Jugendlichen ein wunderschönes 82/60 cm Poster, das die siegreichen Abteilungen und insbesondere die Swisttaler Jungs bei ihrer Biotoparbeit zeigt. Im jüngsten Rundschreiben gratuliert Vorsitzender Kolja Kreder im Namen des gesamten Vorstandes der Jugendabteilung mit Inge Pamin an der Spitze sowie Ralf Berger als zusätzlichem Betreuer des Biotop-Projektes zu diesem erfreulichen Erfolg. Weiter so!
L. Kreder
Pressewart Heimerzheim, 27.03.2012
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Verbandsjugendwart des RHFV Frank Kleinwächter mit Jugendwartin Inge Pamin, Alexander Arth und René Meerkamp | | Gruppenbild der Sieger des Naturschutzwettbewerbs. Im Vordergrund René Meerkamp, dahinter AlexanderArth, links daneben Inge Pamin |
Die Jugendabteilung der Angelfreunde Swisttal belegt beim Naturschutzwettbewerb den dritten Platz
Swisttals Jungangler bauen ein Biotop für einheimische Lurche

Der Rheinische Fischereiverband hatte im Jahr 2011 für die Jugendabteilungen seines Verbandes einen Naturschutzwettbewerb ausgeschrieben. Auch die Anglerjugend der Angelfreunde Swisttal mit Jugendwartin Inge Pamin an der Spitze nahm an diesem Wettbewerb teil. Als Projekt hatten sich die Jugendlichen vorgenommen, eine alte Grube, die ursprünglich zur Fischnachzucht gedacht war, in ein Biotop für einheimische Lurche umzuwandeln. Das bedeutete viele Stunden harter Arbeit: Folie einpassen, Steine schleppen und die Folie fixieren, Erdreich einlagern und bepflanzen und letztlich dem Ganzen ein natürliches Aussehen verleihen. Das alles leisteten die jugendlichen Angelfreunde Swisttals mit großem Engagement und zeigten so, dass „Angler sein“ mehr bedeutet, als nur Fische zu fangen; es ist auch immer das Bestreben, mit der Natur im Einklang zu leben, ihr nicht nur etwas zu nehmen sondern auch immer etwas zurück zu geben.
Die offizielle Ehrung der drei besten Jugendabteilungen findet am Verbandsjugendtag im Schwalmtal am 25.03.2012 statt. Dazu werden jeweils drei Jugendliche aus den siegreichen Abteilungen eingeladen und bekommen Gelegenheit, ihr Projekt zu präsentieren. Der 3. Preis ist mit 200 € für die Jugendkasse dotiert.
Der Pressewart
Jahreshauptversammlung 2012 der Angelfreunde Swisttal-Buschhoven
Die Angelfreunde ändern ihren Vereinsnamen
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung hatte der Vorstand der Angelfreunde Swisttal-Buschhoven für Freitag, den 03. Februar, 19.00 Uhr, ins Buschhovener Vereinslokal „Zum Römerkanal“ eingeladen. 16 Erwachsene und 5 jugendliche Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Eine umfangreiche Tagessordnung wartete auf ihre Abarbeitung, denn u. a. standen Vorstandswahlen und die Änderung des Vereinsnamens auf dem Programm. Der 1.Vorsitzende Kolja Kreder, der Kassierer Richard Lorasch, die Jugendwartin Inge Pamin sowie die Kassenprüfer Günther Liebscher und Hans Böhnert wurden einstimmig wiedergewählt.Die Neuwahl zum Geschäftsführer und zweiten Vorsitzenden fiel ebenfalls einstimmig auf Ralf Berger. Gewässerwart wurde Wolfgang Preis, Geländewart und damit Landschaftspfleger rund um das Teichgelände ist künftig Bodo Assamnn. Ausgiebig wurde die Änderung des Vereisnamens in nur noch „Angelfreunde Swisttal“ diskutiert. Der Antrag kam aus den Reihen einiger Mitglieder, die nicht dem Vorstand angehörten. Der Name „Angelfreunde Swisttal - Buschhoven“ entstammt noch der Gründerzeit aus dem Jahr 1972. Die meisten Gründungsmitglieder damals waren Buschhovener Bürger und auch der Dorfweiher oblag in Hege und Pflege für viele Jahre den Angelfreunden „Swisttal-Buschhoven“. Er gehörte neben den Mühlenteichen in Heimerzheim zu seinen Vereinsgewässern. Die inzwischen über 40 Mitglieder des Vereins kommen nicht mehr mehrheitlich aus Buschhoven sondern aus allen Teilgemeinden Swisttals und auch teilweise aus umliegenden Städten und Gemeinden. Der Antrag auf Umbenennung in „Angelfreunde Swisttal“ wurde mit deutlicher Mehrheit angenommen. Künftig werden also immer die Angelfreunde Swisttal über das Vereinsgeschehen berichten.
Der Neubau der Fischerhütte konnte mangels vorliegender Baugenehmigung leider nicht mehr im vergangenen Jahr vorgenommen werden. Die Zeichen stehen jedoch für 2012 günstig, so dass alle Mitglieder hoffen, im Frühjahr mit dem Neubau starten zu können. Im gegebenen Fall werden die Angelfreunde Swisttal natürlich darüber berichten.
Der Pressewart
L. Kreder